Pastoralplan

Pfarrei St. Michael Werdohl - Neuenrade

Liebe Mitchristen unserer Pfarrei St. Michael,
liebe Schwestern und Brüder im Glauben,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
 
Der vorliegende Pastoralplan soll Leitlinien und Projekte für die Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade für die nächsten Jahre aufzeigen. Er versucht den Ist-Zustand aufzuzeigen, die Zielsetzungen zu benennen und die Transparenz u¨ber die Pastoral in der Pfarrei herzustellen. Zugleich ist er Ausdruck der entschiedenen Absicht, Sorge dafu¨r zu tragen, dass die Menschen mit der christlichen Botschaft in Beru¨hrung kommen, zusammen mit anderen in der Nachfolge Christi leben und sich aus dem Geiste Christi in Kirche und Gesellschaft engagieren können.
 
Er dient somit den katholischen Christinnen und Christen vor Ort zur Orientierung und soll allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Auskunft geben über die Angebote und Arbeitsweisen unserer Pfarrei.
 
Der Pastoralplan soll regelmäßig auf sein Ziel hin u¨berpru¨ft und fortgeschrieben werden, denn wir wollen einen Plan, der die Situation der Kirche und die Situation der Menschen vor Ort aufgreift und dabei fragt: Was muss Kirche hier und heute tun, um dem Auftrag des Evangeliums gerecht zu werden? Was brauchen bzw. was erwarten die Menschen? Was können wir tun bzw. was erwarten wir von uns? Und das, was wir planen, soll in ca. vier Jahren überprüfbar sein: Haben wir es geschafft, was wir uns vorgenommen haben oder nicht?
 
An diesem Plan haben wir im Pastoralteam, im Pfarrgemeinderat und in den Gemeinderäten lange und intensiv gearbeitet. Allen, die ihre Zeit, ihre Ideen und auch ihre Vorstellungen von lebendiger Gemeindearbeit eingebracht haben, gilt an dieser Stelle unser Dank.
 
Und allen Menschen, die mit uns Gemeinschaft im Glauben leben und allen, die zu uns in Kontakt treten oder daru¨ber nachdenken, möchten wir ein HERZLICHES WILLKOMMEN sagen. 

Mit diesem Pastoralplan will sich unsere Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade, die am 1. Oktober 2006 gegründet worden ist, vorstellen: Wer sind wir? Was tun wir? Was sind unsere Ziele? Worauf müssen wir uns einstellen und auch umstellen? Wir wollen in unserer Pfarrei eine lebende Gemeinschaft der katholischen Christen schaffen, die Zeugnis gibt und einlädt, teilzunehmen und mitzuwirken. Wir wollen, dass in dieser Gemeinschaft möglichst viele ihr Leben und ihren Glauben entfalten können in der Begegnung mit Gott und den Mitmenschen – insbesondere den eigenen Familien und über die Generationsgrenzen hinweg.

In der Nachfolge Jesu schließt dieses Ziel die Option aufmerksamer Begleitung und Unterstützung aller ein, die in verschiedenen Herausforderungen unseres Lebens leben. So haben wir hier zusammengefasst, was in der Pfarrei und ihren beiden Gemeinden zu finden ist. 
  • Die Pfarrei St. Michael besteht aus den Gemeinden St. Michael in Werdohl mit der Filialkirche St. Petrus Canisius sowie der Gemeinde St. Mariä Heimsuchung in Neuenrade. Die Gebiete der ehemaligen Gemeinden St. Maria Königin in Ütterlingsen und St. Petrus Canisius in Eveking wurden im Zuge der Umstrukturierung des Ruhrbistums der Gemeinde St. Michael zugeordnet. Die Kirche in Ütterlingsen musste aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Über ihre zukünftige Verwendung wurde noch nicht abschließend befunden. Das Pfarrgebiet umfasst die Städte Werdohl und Neuenrade. Hier leben etwa 6.732 katholische Christinnen und Christen (Stand 31.01.2013), davon 2.355 in Neuenrade und 4.377 in Werdohl. 
 
  • Zahlreiche Gremien finden sich in der Pfarrei und in den Gemeinden: Neben dem Kirchenvorstand und dem Pfarrgemeinderat, die für die Belange der Pfarrei mitverantwortlich sind, gibt es die Gemeinderäte in St. Michael und in St. Mariä Heimsuchung.
 
  • In Werdohl existieren zwei katholische Kindertageseinrichtungen: "St. Bonifatius",  und "St. Michael"; in Neuenrade die katholische Kindertageseinrichtung "Unterm Regenbogen". Diese sind dem KITA-Zweckverband unterstellt.  Weitere kirchliche Einrichtungen sind die Pfarrcaritas in beiden Gemeinden, der Krankenhausbesuchsdienst, die Kleiderkammer in Werdohl und die katholische Bücherei in Neuenrade.
 
  • Schließlich gibt es eine Vielfalt von Verbänden: In allen Gemeinden die Katholische Frauengemeinschaft (KFD), Messdienerschaften, Pfadfinderstämme. Der Kirchenchor existiert auf Pfarreiebene. In Neuenrade gibt es die KAB, den Shalomchor, die Philipp N.-Band sowie den Kinderchor KARIBUNI. In Werdohl den Michaelschor, die Kolpingfamilien sowie die DJK (Deutsche Jugendkraft). Hinzu kommen zahlreiche weitere Gemeinschaften für unterschiedliche Zielgruppen und Aufgaben. 
 
  • Werdohl ist eine geschichtlich von der Stahlindustrie geprägte Stadt von ca. 18.000 Einwohnern mit einem hohen Anteil ausländischer, vor allem türkischer Mitbürgerinnen und Mitbürger (ca. 20%). Die Stadt Neuenrade hat zusammen mit den Ortsteilen, die kirchlich im Bereich des Erzbistums Paderborn liegen, 12.000 Einwohner. Sie ist vor allem eine Wohnstadt, in der sich aber auch klein- und mittelständische Unternehmen finden. Hier liegt der Anteil ausländischer Bewohnerinnen und Bewohner bei ca. 10 %. In Werdohl gibt es eine Gesamtschule, eine Realschule, eine Hauptschule, eine katholische, eine evangelische und zwei städtische Grundschulen. In Neuenrade gibt es eine Grundschule, eine Hauptschule, eine Gemeinschaftsschule und eine Waldorfschule. Im Gebiet der Pfarrei befinden sich fünf Seniorenzentren, davon eins in Neuenrade und vier in Werdohl sowie die Stadtklinik Werdohl. Des weiteren befindet sich in Werdohl ein Nachbarschaftszentrum. 
 
  • Pfarrer der Pfarrei ist Pater Irenäus Wojtko, OFMConv, stellvertretender Pfarrer und Pastor in Neuenrade ist Pater Matthias Rojek, OFMConv und als Kaplan arbeitet Pater Thaddäus Pytka, OFMConv. Neben den Genannten engagieren sich zahlreiche ehrenamtliche Frauen und Männer in den verschiedenen Bereichen der Pfarrei und ihrer Gemeinde.

3.1 Verkündigung und Glaubenszeugnis

"Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss oder eine große   Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt."  In unserer Pfarrei erkennen wir es als wichtige Aufgabe und große Herausforderung für die Gestaltung der Pastoral, Menschen mit der Person Jesus Christus und dem christlichen Glauben in Berührung zu bringen. Damit diese Begegnung gelingt, geht es darum, die Frohe Botschaft des Glaubens auf vielfältige Weise in Werdohl und Neuenrade zu verkündigen und glaubhaft zu bezeugen!

3.1.1 Sakramentenkatechese 

  • Vorbereitung der hl. Taufe

Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch geboten habe! (Mt 28,19 20)

Um die entscheidende Bedeutung der Taufe für das christliche Leben zu vermitteln, findet vor der Tauffeier ein Taufgespräch mit den Eltern und eventuell den Paten  statt. Die Erwachsenen taufe ist jederzeit möglich. Ihr geht eine persönliche Taufvorbereitung zusammen mit einem Priester der Pfarrei voraus.

  • Vorbereitung der hl. Firmung

Jesus  hauchte sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den heiligen Geist! (vgl. Joh 20,22)

Die Firmlinge werden sechs Monate lang vor der Firmung in 6 Katechesen auf das Sakrament vorbereitet. Zusätzlich zu diesen Workshops, die in beiden Gemeinden auf der Grundlage eines gemeinsamen Konzeptes gestaltet werden, gibt es eine gemeinsame Aktion der Werdohler und der Neuenrader Firmlinge. Zur persönlichen Vorbereitung auf den Empfang des Firmsakramentes gehören ein Bußgottesdienst und das Sakrament der Versöhnung (Beichte). Die Workshops zur Vorbereitung finden in den Gemeinden zeitversetzt statt, damit die Jugendlichen die Möglichkeit zu einem Ausweichtermin haben, falls sie an einem Termin verhindert sind.

Die Sakramentenkatechese findet in den Gemeinden durch feste Katechetenteams statt, bei denen neue Katechetinnen und Katecheten immer willkommen sind. Vor der Firmvorbereitung gibt es gemeinsame Treffen der beiden Katechetenteams. 

  • Vorbereitung der hl. Erstkommunion

Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. (Joh 6,35)

Die Eucharistie ist "Quelle und Höhepunkt" (II. Vat. Konzil) des ganzen christlichen Lebens. Die Feier der heiligen Messe an den Sonntagen und Feiertagen in den Gemeinden ist die Mitte des kirchlichen Lebens unserer Pfarrei. Die Hinführung der Kinder zu diesem Sakrament ist uns da her ein entscheidender pastoraler Auftrag. Dieser Weg kann nur gemeinsam mit den Eltern der Kommunionkinder gelingen.

Die Kommunionvorbereitung wird in den Gemeinden durchgeführt. Sie beginnt in der Regel im September und findet dann wöchentlich in Kleingruppen statt. Zusätzlich gibt es vier bis fünf gemeinsame Katechesen für alle Gruppen. Die Kommuniongruppen werden begleitet von Kate cheten/innen, die zu einem festen Katechetenstamm gehören, sowie von Kommunioneltern des jeweiligen Jahrgangs.

Die Katecheten/innen treffen sich alle 2 – 3 Wochen, um die Kommunionkatechesen gemeinsam mit den Seelsorgern vorzubereiten.

Die Feier der Sonntagsmesse ist selbstverständlicher und wichtigster Teil der Kommunionvorbe reitung für die Kinder und deren Eltern. Die Mitfeier sehen wir als innere Verpflichtung an. 

Gemeindeübergreifende Vorbereitung

In der Vorbereitungszeit besuchen sich die Kommunionkinder in der jeweils anderen Gemeinde kirche zur Feier der Sonntagsmesse. Es gibt einen gemeinsamen Kommunionkindertag. 

Elternarbeit

Die Erstkommunionvorbereitung kann nur gelingen, wenn die Eltern der Kinder konstruktiv mit arbeiten und sie selber auch einen Glaubensweg mit ihren Kindern gehen. Die wichtigste Vo raussetzung hierfür ist die gemeinsame Messfeier an den Sonntagen. Als weiterer wichtiger Teil der Vorbereitung finden Elternabende in den Gemeinden statt:

  • Vorbereitung auf das Bußsakrament

Wem ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben. (vgl. Joh 20,23)

Vor der Erstkommunion empfangen die Kommunionkinder ein weiteres Sakrament zum ersten Mal: Das Sakrament der Versöhnung, die heilige Beichte. Ein Teil der Kommunionkatechese dient der Vorbereitung auf dieses Sakrament. Die Priester besuchen hierzu zusätzlich die Grup pen vor der ersten Beichte.

Auch die Eltern und Familienmitglieder der Kommunionkinder sind eingeladen, im Rahmen der Kommunionvorbereitung das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, um bewusster mit ihren Kindern die Erstkommunion zu feiern.

  • Vorbereitung des Ehesakramentes

Du hast die Gemeinschaft von Mann und Frau zu einer neuen Würde erhoben und die Ehe als Bund der Liebe und als Quelle des Lebens vollendet. (Vgl. Brautsegen, Form I)

Es finden Gespräche mit dem Traupriester im Pfarrhaus oder beim Brautpaar statt. Themen sind die Bedeutung des Ehesakramentes und die Gestaltung der liturgischen Feier der Trauung.

3.1.2 Katechese in Schulen und Kindertageseinrichtungen

In der Pfarrei gibt es regelmäßige Kontakte zu den sich auf dem Pfarreigebiet befindlichen Schu len. Es gibt regelmäßige Schulgottesdienste, Begegnungen mit den Lehrerkollegien, Unter richtsbesuche in den Kirchen.

Die katholischen Kindertageseinrichtungen werden regelmäßig durch die zuständigen Seelsorger besucht. Zusätzlich zu den Katechesen in den Gruppen finden Gottesdienste in den Kirchen oder den Einrichtungen statt.

3.1.3 Religiöse Bildung – Glaubenskurse

In Werdohl bieten die Kolpingfamilien, die KFD und ihre Gruppierungen  Gespräche über religiöse Themen an. In Neuenrade erfolgt dies vor allem durch die KFD, die am ersten Donnerstag im Monat ein thematisches Frühstück anbietet. Auch die „Frauengruppe / " hat Gesprächsangebo te zu unterschiedlichen Fragen.

3.1.4 Religiöse Bildung – Bücherei in Neuenrade

Die Pfarrei ist in der glücklichen Lage, über eine eigene kath. Bücherei in Neuenrade zu verfügen. Die Medienentleihung ist kostenlos. Die jährlichen Weihnachts und Kommunionbuchausstellungen werden auch in Werdohl angeboten.

Gelegentlich werden durch Buchautoren in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen Buchvor lesungen durchgeführt.

3.2 Liturgie

Die Feier der Gottesdienste hat für die Pfarrei und ihre Gemeinden eine grundlegende und her ausragende Bedeutung. Daher ist uns eine gut vorbereitete und würdevolle Feier besonders wichtig.

Der Gemeinderäte nehmen das liturgische Geschehen in den Gemeinden in den Blick und su chen nach Möglichkeiten, das liturgische Leben zu fördern.

3.2.1 Eucharistiefeiern an Sonn und Feiertagen

Aufgrund der räumlichen Distanz der Gemeinden und ihren unterschiedlichen kommunalen Zu ordnungen soll in beiden Gemeinden und in der Filialkirche in Eveking mindestens eine sonntäg liche Hl. Messe gefeiert werden. Die Zeiten und die Anzahl der Eucharistiefeiern an Sonn und Feiertagen sind abhängig von der Zahl der Priester und der Gottesdienstteilnehmer/innen.

Zurzeit werden an den Wochenenden in St. Michael zwei hl. Messen, in St. Mariä Heimsuchung drei und in St. Petrus Canisius eine hl. Messe gefeiert.

Um alten und kranken Menschen die Möglichkeit zu geben, am Gottesdienst teilzuhaben, wird rotierend in beiden Gemeinden ein Gottesdienst aufgezeichnet. Die Aufzeichnungen dieser Got tesdienste werden dann zeitnah in der Stadtklinik Werdohl sowie in Pflegeeinrichtungen darge boten.

3.2.2 Eucharistiefeiern an Werktagen

In der Pfarrei wird an Werktagen mindestens eine hl. Messe gefeiert. Um auch berufstätigen Gemeindemitgliedern den Besuch von Werktagsmessen zu ermöglichen, werden Abendmessen angeboten. Zu dem werden in den örtlichen Pflegeeinrichtungen Gottesdienste gefeiert. 

3.2.3 Wortgottesdienste an Werktagen

Neben der Eucharistiefeier werden Wort Gottes Feiern angeboten. Um das liturgische Leben in der Pfarrei zu bereichern und dadurch ggf. weitere Gemeindemitglieder zur Teilnahme zu gewinnen, wird das Pastoralteam mit dem Pfarrgemeinderat, den Liturgieausschüssen und den liturgischen Diensten über neue Formen von Andachtsformen nachdenken.

Derzeit werden in beiden Gemeinden in den Monaten Mai und Oktober Mai bzw. Rosenkranzandachten gehalten. Während der Fastenzeit wird in beiden Gemeinden der Kreuzweg gebetet. In der Fastenzeit finden in beiden Gemeinden Frühschichten statt, in Neuenrade zusätzlich auch in der Adventzeit.

3.2.4. Gottesdienste für besondere Zielgruppen

  • Schulgottesdienste, insbesondere zur Einschulung und zum Abschluss, sowie Gottesdienste für Kindertageseinrichtungen haben in beiden Gemeinden einen hohen Stellenwert. Sie ermöglichen es, Kinder und Jugendliche zu erreichen, die mit den Traditionsformen und dem Lebenswissen der Kirche kaum mehr in Berührung kommen. Der monatliche Schulgottesdienst der kath. Grundschule Werdohl unterstreicht die Verbundenheit zwischen Gemeinde und Konfessionsschule. Ebenso finden monatliche Schulgottesdienste in der

Gemeinde St. Mariä Heimsuchung statt. 

  • Familiengottesdienste sind uns besonders wichtig, weil Eltern mit ihren Kindern dadurch die Möglichkeit bekommen, einen für sie ansprechenden Gottesdienst gemeinsam feiern zu können und so am Gemeindeleben teilzuhaben.
  • Gruppen und Verbände haben die Möglichkeit, Gottesdienste vorzubereiten. 

3.2.5 Feier der Sakramentenspendung

  • Taufe

Tauffeiern sollen nach Möglichkeit in die Gemeindemessen integriert werden. In allen anderen Fällen wird ein konkreter Tauftermin für einen Samstagnachmittag vereinbart.

  • Beichte / Bußgottesdienste

Das Angebot der Beichte – auch in Form des Beichtgespräches besteht samstags vor der Abendmesse oder nach Absprache. Darüber hinaus werden  Bußgottesdienste in der Advents und Fastenzeit gefeiert.

  • Erstkommunion

Die Feier der Hl. Erstkommunion ist in der Gemeinde St. Michael Werdohl am Sonntag vor Christi Himmelfahrt und nach Bedarf in der Filialkirche St. Petrus Canisius Eveking am Sonntag nach Christi Himmelfahrt. In der Gemeinde St. Mariä Heimsuchung Neuenrade wird das Sakrament am Weißen Sonntag gefeiert.

  • Firmung

In der Pfarrei St. Michael Werdohl Neuenrade wird jährlich abwechselnd in beiden Ge meinden das Sakrament der Firmung gespendet.

  • Trauung

Das Sakrament der Ehe spenden sich die Brautleute in beiden Gemeinden nach terminli cher Absprache.

  • Krankensalbung

Krankensalbungen werden ebenfalls in beiden Gemeinden nach Absprache mit den Priestern gespendet.

In der Pfarrei werden zusätzlich Krankentage mit Spendung der Kranken salbung ange boten.

3.2.6 Gottesdienste zu besonderen Anlässen

Gottesdienste zu besonderen Anlässen in allen drei Gotteshäusern werden individuell vereinbart und angeboten.

Außerdem wird in beiden Gemeinden jährlich eine Fronleichnamsprozession durchgeführt.

Das Pastoralteam strebt an, die Feier der Ehejubiläen wie Silber und Goldhochzeiten in die sonntäglichen Eucharistiefeiern zu integrieren, damit die ganze Gemeinde an dem Ereignis teil haben kann und die Bedeutung des Ehesakramentes im Bewusstsein der Gläubigen bleibt.

3.2.7 Eucharistische Anbetung

In der Pfarrei St. Michael Werdohl Neuenrade findet das Ewige Gebet jährlich in der dritten Ka lenderwoche statt. Das Pastoralteam wird mit dem Pfarrgemeinderat und den Liturgieausschüs sen jeweils ein Programm dazu erarbeiten. Es sollen alle drei Gotteshäuser dabei berücksichtigt werden. Einmal im Monat findet in St. Michael eine eucharistische Anbetung statt. 

3.2.8 Wallfahrten

Kirche ist Volk Gottes auf dem Weg durch die Zeit. Wallfahrten bringen diese Pilgerschaft der Christen sichtbar zum Ausdruck. Durch die Pfarrwallfahrt sollen Menschen zusammengeführt und die Gemeinschaft der Gemeinden gefördert werden.  Eine Wallfahrt ist fester Bestandteil der Pfarrei sein und wird alle zwei Jahre durchgeführt, damit die Einheit der Pfarrei erfahrbar wird. Die Planung und Festlegung des Zieles liegt in der Zuständigkeit des Pfarrgemeinderates.

3.2.9 Kirchenmusik / Chöre

Die vielfältigen Formen der Kirchenmusik zu fördern – besonders auch das neue geistliche Lied – , ist den Gemeinden wichtig und eine Art der elementaren Glaubensverkündigung, da sie den verschiedenen Zielgruppen eine würdige, erlebnisstarke, ansprechende und zeitgemäße Liturgie ermöglichen kann.

In der Pfarrei gibt es eine festangestellte Kirchenmusikerin, die den Chören als Chorleiterin vorsteht.

Die Orgeln werden außerdem von Organisten gespielt, die als Honorarkräfte oder ehrenamtlich eingesetzt sind.

Die Pfarrei hat einen Kirchenchor, zwei Chöre und eine Musikgruppe für neues geistliches Lied gut sowie einen Kinderchor, die bei der musikalischen Gestaltung der

Gottesdienste mitwirken. 

In beiden Gemeinden gibt es einen Kantor.

3.2.10 Liturgische Dienste

Das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen und Erwachsenen für liturgische Dienste ist ein wesentliches Element des kirchlichen Lebens der Pfarrei.

  • Messdiener/innen

Messdienerkreise gibt es in beiden Gemeinden unter Führung von ehrenamtlichen Leitern/innen. 

  • Liturgiekreise

Um interessierten Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben, aktiv an der Gestaltung von Gottesdiensten mitzuwirken, soll es weiterhin in beiden Gemeinden Liturgiekreise geben.

  • Wortgottesdienstleiter/innen

In beiden Gemeinden wurden Wortgottesdienstleiter/innen ausgebildet, die regelmäßig eingesetzt werden sollen.

Lektoren/innen und Kommunionhelfer/innen

Beide Gemeinden verfügen über Lektoren/innen und Kommunionhelfer/innen.

In der Gemeinde St. Mariä Heimsuchung gibt es auch Helfer für die Kranken kommunion.

Einmal jährlich soll ein Treffen dieser Kreise auf Pfarreiebene angeboten werden, um gemeinsame Fragen zu den Diensten zu besprechen und Gemeinschaft zu erfahren.

Für die Qualifizierung der liturgischen Dienste übernimmt das Pastoralteam die Verantwortung.

3.2.11 Ökumenische Gottesdienste

Die katholische Kirche ist nicht die einzige Gemeinschaft, die in ihrem Bereich das Evangelium bezeugt. Vor allem zu den evangelischen Gemeinden bestehen seit langem vielfältige Beziehungen.

Um die Einheit der Christen als Ziel vor Augen zu haben, finden regelmäßig in beiden Gemein den ökumenische Wortgottesdienste und Veranstaltungen statt. Diese sind den Gemeinden wichtig, weil Ökumene immer mehr zum Grundanliegen des gesamten kirchlichen Lebens wird. Um die Zusammenarbeit zu stärken ist in Werdohl ein ökumenisches Forum gegründet worden.  In Neuenrade finden im Wechsel   ökumenische Wortgottesdienste zum Valentinstag statt.

3.3. Diakonia / Caritas

Das Doppelgebot von Gottes und Nächstenliebe ist Grundlage für das Wirken der christlichen Gemeinden. In der Nachfolge Jesu wollen wir in unserer Pfarrei die Nöte der Menschen wahr nehmen, die unserer Hilfe bedürfen. Wir wollen auch die Menschen im Blick haben, die nicht zum ‚Kern’ unserer Gemeinden gehören. 

Die Caritasgruppen in der Pfarrei möchten mit Hilfe und Unterstützung des Caritasverbandes nach neuen Ansätzen für die Arbeit suchen. Eine stärkere Vernetzung der Gemeinden mit den institutionellen Angeboten des Caritasverbandes (z.B. Beratungsstellen) wird angestrebt. 

3.3.1 Angebote und Dienste der Caritasgruppen

Die Caritasarbeit in unserer Pfarrei ist auf Gemeindeebene organisiert und wird von vielen, vor allem weiblichen, ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern getragen. Die Entscheidungen über den Einsatz der Helferinnen und der Spendengelder erfolgt unabhängig voneinander in beiden Ge meinden durch die jeweiligen Caritaskonferenzen. Die Betreuung von Hilfesuchenden erfolgt individuell durch die Mitarbeiterinnen der jeweiligen Gemeinden.

Da die Arbeit der Caritas eine tragende Säule des christlichen Auftrages der Gemeinden ist, ist es uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen für ihr Aufgabengebiet qualifiziert sind. Dafür möchte die Pfarrcaritas  zusammen mit dem Caritasverband ein entsprechendes Programm ausarbeiten und die Vernetzung der Leitungen fördern. 

Um die vielfältige Arbeit der Caritas finanzieren zu können und die Kontakte zu den Gemeinde mitgliedern zu pflegen, sind uns die halbjährlichen Haussammlungen sehr wichtig. Dadurch wird auch die Verantwortung aller für die christliche Nächstenliebe gefördert. Da die Anzahl der Sammlerinnen aus Altersgründen in einigen Bezirken von Jahr zu Jahr abnimmt, ist die Suche nach neuen Mitarbeiter/innen eine Aufgabe der ganzen Gemeinde und muss gefördert werden.

3.3.2 Besondere Projekte

In der Gemeinde St. Michael steht seit über 35 Jahren die Kleiderkammer als ständiges Angebot der Caritas allen Bedürftigen zur Verfügung. Gebrauchte Kleidung kann dort gegen einen gerin gen Kostenbeitrag erworben werden. Viele Menschen nehmen dieses Angebot wöchentlich wahr. Aufgrund der derzeitigen Einkommensentwicklung in Deutschland wird der Kreis der Nutzer dieses Angebotes immer größer. 

Das Angebot der „Werdohler Tafel“, die kostenlos Lebensmittel an Bedürftige abgibt, wird durch das Sammeln von Lebensmitteln, durch Gelder der Caritas und aus Erlösen von Festen unter stützt. 

In der Pfarrei engagiert sich die Gruppe der „Grünen Damen und Herren“ im Krankenhausbe suchsdienst. In der Gemeinde St. Mariä Heimsuchung Neuenrade 

wurde im Jahre 2012 ein Förderverein gegründet, der es sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, die fi nanziellen Mittel für einen neuen Kircheninnenanstrich zusammenzutragen.

3.3.3 Besuchsdienste

In beiden Gemeinden werden ständige Besuchsdienste in folgenden Bereichen angeboten: Krankenbesuche, Geburtstagsbesuche und –briefe für ältere Gemeindemitglieder, wöchentliche Krankenhausbesuchsdienste, monatliche Krankenkommunionen, Krankenbesuche der Seelsor ger im Krankenhaus.

3.3.4 Zukünftige Herausforderungen

Aufgrund der demographischen Entwicklung wird es in Zukunft viel mehr ältere Menschen ge ben, die u. U. Hilfe in vielfältiger Form benötigen: Betreuung in Dingen des Alltags und Behör dengänge, Einkaufsdienste, Gesprächsangebote etc. Weil wir uns verantwortlich fühlen für die ganze Vielfalt der Lebensprobleme der Menschen, werden wir in Zukunft vermehrt den Blick auf diese Probleme richten müssen und versuchen, Hilfsangebote für diese Bereiche anzubieten bzw. Hilfesuchende an andere Institutionen zu vermitteln, die Hilfe geben können. 

Schon seit vielen Jahren unterstützt eine Gruppe von Frauen die Senioren im Altenzentrum Neuenrade, indem sie einmal im Monat Näharbeiten für die Bewohner des Hauses ausführt.

3.3.5 Kooperationen und Öffentlichkeitsarbeit

Über die Caritasvorstände der Gemeinden werden die Verbindungen zu den über

pfarrlichen Einrichtungen der Caritas des Kreisdekanats und des Bistums sichergestellt. Um die Vielfalt der Caritasdienste möglichst vielen Menschen bekannt zu machen, entwickeln die Cari taskonferenzen Wege der Öffentlichkeitsarbeit.

3.4. Leben in Gemeinschaft

Das Gemeindeleben in beiden Gemeinden wird durch viele verschiedene Gruppen und Kreise mit einem vielfältigen Angebot von Aktivitäten getragen. Neben der Mitwirkung bei der Gestal tung und Durchführung der kirchlichen Feste und Feiern durch die verschiedenen Gruppen gibt es Angebote im Bereich der Bildungsarbeit, Vorträge und Diskussionen zu verschiedensten Themen, Wallfahrten, Tagesfahrten und Wanderungen, gemeinsame Besuche von Veranstal tungen, aber auch regelmäßige Spiel und Klönnachmittage.

3.4.1 Kinder und Jugendliche

Im Bereich der Kinder und Jugendpastoral ist in beiden Gemeinden besonders auf die großen Gruppen der Messdiener/innen und Pfadfinder/innen hinzuweisen. Die geistliche Begleitung der Messdiener/innen obliegt in beiden Gemeinden dem Pastoralteam. Die Messdienerleiterrunden intensivieren durch gemeinsame Treffen die Kontakte zwischen Werdohl und Neuenrade.

Die Pfadfinder/innen in Werdohl werden z. Zt. durch einen Kuraten aus den eigenen Reihen be gleitet, der mit dem Pastoralteam in Verbindung steht. Der Kurat der Pfad

finder in Neuenrade ist zur Zeit der Pastor.

Um den Kindern und Jugendlichen die Verantwortung für die Anliegen der Kirche in der Welt nahe zu bringen, wird in beiden Gemeinden jährlich eine Sternsingeraktion durchgeführt. Jedes Jahr kann eine große Summe an Spendengeldern dem Kindermissionswerk zur Verfügung ge stellt werden.

Durch die guten Kontakte zu den katholischen Kindertageseinrichtungen der Gemeinden besteht die Möglichkeit, junge Eltern anzusprechen und sie durch die monatlichen Andachten der Kinder sowie durch die Familienmessen in das kirchliche Leben der Gemeinden einzubinden. Diese Möglichkeit, junge Familien gezielt ansprechen zu können, soll in Zukunft verstärkt genutzt wer den.

Um möglichst viele Jugendliche anzusprechen und ihnen eine sinnvolle und nutzbringende Frei zeitbeschäftigung anzubieten, können Jugendliche in Neuenrade besondere Freizeitangebote des Jugendausschusses wahrnehmen. Diese Angebote sollen auch nicht kirchlich orientierten Jugendlichen Kontakte zur Gemeinde und den Räumen der Kirche ermöglichen.

3.4.2 Senioren

Über die monatlichen Messen in den Seniorenheimen werden auch unsere alten und kranken Gemeindemitglieder am kirchlichen Leben beteiligt (zusätzlich Videoübertragung der Sonntags messe ins Seniorenheim und Krankenhaus).

Die angebotenen Alten und Seniorentage in den Gemeinden erfreuen sich immer großer Beliebtheit, sind aber nur einmalige Ereignisse im Jahr, für kirchlich nicht aktive Gemeindemit glieder oftmals der einzige Kontakt zur Gemeinde.

Die wöchentlichen Treffen der verschiedenen Seniorengruppen sind ein wichtiges Angebot, der Vereinsamung der alten Menschen entgegenzuwirken.

Aufgrund der demographischen Entwicklung und der Überalterung der Gesellschaft wird das Angebot für Senioren in Zukunft eine immer größere Rolle in der Gemeindearbeit spielen. 

3.4.3 Gruppen und Verbände

Neben den genannten Gruppen existiert ein reges Vereinsleben in beiden Gemeinden. Mit Blick auf schwindende Mitgliederzahlen sollten manche Gruppen und Vereine über einen möglichen Zusammenschluss nachdenken. Um gemeindeübergreifende Kontakte zum Ideenaustausch zu ermöglichen, wird der Pfarrgemeinderat einen Impuls schaffen, durch den sich die Vorstände der Vereine und Gruppen austauschen und ggf. vernetzen können.

3.4.4 Feste und Feiern

In beiden Gemeinden werden vielfältige Feste und Feiern gestaltet: Karnevalsfeiern, Agapemahl, Gemeindefrühstücke, Pfarrfeste, Wallfahrten u. a.

3.4.5 Öffentlichkeitsarbeit

Es ist uns wichtig, dass allen Menschen in Werdohl und Neuenrade das ganze Angebot der Pfarrei und ihrer Gemeinden bekannt wird, um so die Vielfalt des kirchlichen Lebens deutlich zu machen und viele Menschen zur Teilnahme einzuladen.

Die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinden erfolgt daher über den regelmäßigen  Pfarrbrief „Ein blick“ in gedruckter Form bzw. per e mail Versand sowie über die Tagespresse. Ein gemeinsa mer Internetauftritt für die Pfarrei unter www.st.michael werdohl neuenrade.de  wird ständig durch den PGR aktualisiert. 

Um möglichen Interessenten die Kontaktaufnahme zur Gemeinde zu erleichtern, erscheint re gelmäßig im „Einblick“ eine Übersicht über die Aktivitäten und Treffen der einzelnen Vereine mit den Namen und Adressen der dafür Verantwortlichen.

In Neuenrade findet wöchentlich eine Priestersprechstunde statt. 

3.5. Weltkirchliches Engagement

Durch die jährliche Sternsingeraktion der Kinder und Jugendlichen in beiden Gemeinden kann eine große Summe an Spendengeldern dem Kindermissionswerk zur Verfügung gestellt werden.

3.6 Präsenz und Wirken im kommunalen und politischen Bereich

3.6.1 Kontakt zu Schulen

Der Kontakt zu Schulen ist z. Zt. in Werdohl vor allem mit der kath. Grundschule 

St. Michael sehr intensiv. Durch die regelmäßigen Schulgottesdienste und andere kirchliche Aktivitäten werden sowohl die Kinder als auch ihre Eltern in das Gemeindeleben mit einbezogen. Darüber hinaus wird durch das Pastoralteam die Kontaktstunde bei der Kommunionvorbereitung wahrgenommen. Auch mit den anderen Grundschulen gibt es wie in Neuenrade regelmäßige Gottesdienste zu festgelegten Terminen. Außerdem findet in Neuenrade ein regelmäßiger Austausch zwischen dem Lehrerkollegium der Grundschule und den Geistlichen beider Kon fessionen statt. 

Die Kontakte zu den weiterführenden Schulen werden in beiden Gemeinden durch Schulgottes dienste gepflegt. Weiterführende Kontaktmöglichkeiten werden vom Pastoralteam gerne wahr genommen, soweit sie sich bieten.

3.6.2 Mitarbeit in kommunalen Ausschüssen und Gremien

Die Mitverantwortung für die Menschen auf kommunaler Ebene wird regelmäßig durch Vertre ter/innen der Gemeinden in verschiedenen kommunalpolitischen Ausschüssen der Städte wahr genommen. 

 
Die Pfarrei möchte in ihrer Entwicklung auf die Talente und Fähigkeiten der Frauen und Männer des Volkes Gottes bauen. Zusammen haben sich viele Christen über Jahrzehnte in das Leben der Kirche eingebracht und dabei erfahren, dass sie Glieder des sichtbaren Leibes Christi sind. Die Wahrnehmung der Mitverantwortung der katholischen Christen für die Kirche in Werdohl und Neuenrade ist für die Gestaltung der Seelsorge unserer Pfarrei von entscheidender Bedeutung. Dieser Pastoralplan kann daher nur durch den lebendigen Glauben und das Mittun möglichst vieler Getaufter verwirklicht werden. Wir stellen fest, dass wir nicht mehr alles das verwirklichen können, was früher möglich war. Das aber, was wir vorhaben, wollen wir gut tun und glaubwürdig in Wort und Tat bezeugen. 
 
Gott möge uns bei allen Vorhaben helfen. 
 
Dieser Pastoralplan wurde im Rahmen einer Überarbeitung zunächst von  den jeweiligen Gemeinderäten und abschließend vom Pfarrgemeinderat am 16. Juli 2013 verabschiedet und vom Pfarrer in Kraft gesetzt. Der Plan wird regelmäßig fortgeschrieben und im Abstand von vier Jahren grundlegend überprüft.
 
Unterschriften:
Pater Irenäus
Pater Matthias
Pater Thaddäus
Eva-Maria Andratschke
Josef Brockhagen
Dieter Gierse
Bernadette Gnacke
Simone Langhammer
Gabi Mertens
Bettina Scheumann
Ulrike Wurm 
 
Werdohl, 16. Juli 2013 
 

Kontakt

Pfarramt
St. Michael Werdohl-Neuenrade

Neustadtstr. 34
58791 Werdohl

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Fax. 02392 - 80643-19