Minoriten-Minis-Treffen 2017

Als äußerst gelungen kann auch das diesjährige Minoriten-Minis-Treffen am zweiten Maiwochenende im Kloster Schwarzenberg bezeichnet werden. Der Speisesaal des Bildungshauses platzte aus allen Nähten: rund 80 Ministranten mit Begleitern und Mitbrüdern aus unseren Konventen und Pfarreien Ratingen, Gelsenkirchen, Werdohl, Scheinfeld und Bergen / Grabenstätt / Vachendorf / Erlstätt konnten die Brüder des Jugendpastoralteams willkommen heißen. "Was er euch sagt, das tut", stand als Leitwort über diesen Tagen und verwies damit auf Maria, die im Monat Mai besonders verehrt wird.

Nach dem thematischen Einstieg und der Vigil am ersten Abend durchliefen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen am Samstagvormittag kreative Workshops zu marianischen Themen: marianische Feste, marianische Wallfahrtsorte, marianische Gebete, Maria in der Bibel und Maria in der Kunst. Am Nachmittag standen eine Wanderung, also eine kleine Wallfahrt, zu einer Mariengrotte in der Ortschaft Frankfurt auf dem Programm, wo ein großes Eis auf alle wartete, später dann der beliebte Bunte Abend: "Deutschland sucht den Super-Mini". Mit der gemeinsamen Eucharistiefeier in der Schwarzenberger Wallfahrtskirche und dem Mittagessen beschlossen die Teilnehmer ihr gemeinsames Ministrantentreffen.

Schon jetzt laden wir herzlich zum nächsten Minoriten-Minis-Treffen ins Kloster Schwarzenberg ein vom 4. bis 6. Mai 2018. Text: Br. Konrad Schlattmann

Wir aus Werdohl sind auf jeden Fall wieder mit dabei.

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Werdohl

Kinderkreuzweg durch die Stadt

Mit gemeinsamen Brot teilen als Erinnerung an die Feier des letzten Abendmahls von Jesus mit seinen Jüngern begannen zahlreiche Kinder und Eltern am Karfreitag den Kinderkreuzweg. Doch dabei waren sich die Kinder schnell einig: „Eine Feier kann es damals nicht gewesen sein, wenn man wusste, dass es das letzte gemeinsame Essen war.“  Mit diesem Gedanken brach die Gruppe zu einer einstündigen Runde durch die Stadt auf, wobei an verschiedenen Stationen Halt gemacht wurde, um sich in Jesus und die Menschen, die ihn auf seinem Leidensweg begleitet haben, hineinzuversetzen.  Eine Kerze, welche Jesus symbolisierte, wurde abwechselnd von den Kindern von Station zu Station getragen.

Beim ersten Halt wurden den Kindern symbolisch die Hände verbunden, um selber zu erfahren, wie hilflos man sich gefesselt fühlt und wie eingeschränkt man im eigenen Handeln ist.

Pontius Pilatus fällt das Todesurteil über Jesus. Als Zeichen dieser endgültigen Entscheidung zerbrachen die Kinder einen Stock über der Kerze.

„Simon von Zyrene wird gezwungen Jesus das Kreuz zu tragen.“  Auch die Kinder bekamen die Gelegenheit das Kreuz abwechselnd ein Stück des Weges zu tragen.

Jesus wird an das Kreuz genagelt. Auch durch unsere Sünden schlagen wir immer wieder kleine Nägel in das Kreuz und als Zeichen dafür durfte auch jedes Kind einen Nagel in das große Kreuz schlagen, bevor es, angeführt von der Kerze, zur letzten Station zurück in die Kirche ging.

Dort wurde die Kerze, genau wie damals der Leichnam Jesus, in weiße Leinentücher gewickelt.

Den Abschluss bildete das „Vater unser“ Gebet und ein Segen.

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